Fremd und doch

Ein interkulturelles Theaterprojekt
Idee

Idee

FREMD DOCH NAH – unter diesem Label finden sich Frauen aus unterschiedlichsten Ländern und Kulturen als Theatergruppe zusammen. Unter erfahrener Leitung entstehen im Laufe eines Jahres dokumentarische Stücke für die Bühne. Sie handeln von alter und neuer Heimat, vom Dazwischen, von Brüchen, von Ausgrenzung, aber auch vom Ankommen in einer fremden Kultur. Verschiedene Genres kommen zum Einsatz: Live-Musik, Gesang, Videos, Fotos und Tanzperformances. Die Präsentation der gemeinsam entwickelten Stücke vor einem breiten Publikum ist auch ein Beitrag von FREMD DOCH NAH zur Flüchtlings- und Integrationsdebatte.

FREMD DOCH NAH ist eine interkulturelle Theatergruppe für Frauen. Fremd doch nah, das sind mindestens zehn Frauen aus unterschiedlichen Kulturen. Die Migrantinnen kamen als Flüchtlinge, alleine oder mit Ehepartnern und Kindern. Sie stehen stellvertretend für die vielen Menschen, die in Deutschland Zuflucht suchen.

FREMD DOCH NAH will zeigen, dass sich in einer multikulturellen Gesellschaft in einem kontinuierlichen künstlerischen Prozess gemeinsam Probleme überwinden lassen. Die Theaterstücke sollen ein Zeichen setzen für Respekt und Anerkennung in einer gesellschaftlichen Umbruchsituation.

FREMD DOCH NAH ist ein offenes Theaterprojekt. Frauen, die Interesse am Theaterspielen, an Gesang und Tanz haben, sind herzlich willkommen.

Interkulturelles Frauentheater

Fremd und doch ganz nah

NEUE HEIMAT

Ein Theaterprojekt von fremd doch nah

Das eigenarten festival präsentierte am 31. Oktober 2015 die Uraufführung von NEUE HEIMAT. Auf der Bühne zum Hof im Goldbekhaus in Hamburg begeisterten neun Theaterfrauen des interkulturellen Theaterprojektes fremd doch nah mit Spielfreude, Tänzen und Liedern aus verschiedenen Kulturen. Die Texte entstanden aus den authentischen Geschichten der Theaterfrauen rund um das Thema Heimat:

Ich bin hier, aber meine Seele ist dort!

Ich bin aus der Hölle geflüchtet und wusste nicht, dass eine Hölle auf mich wartet, ich hatte neun Jahre Angst vor Abschiebung, neun Jahre!

Ich wollte nirgendwo sagen, dass ich ein Flüchtling bin, das Leben ist wie eingefroren, du bist immer in der Warteschleife.

Ich fühle mich hier manchmal wie ein Auto, das kein Benzin mehr hat, dann muss ich in die Türkei und wieder auftanken!

Wir Goraner standen immer zwischen den Fronten.

Wir dachten, sie kommen aus dem Paradies und wir wollten auch ins Paradies!

Bei der anschließenden Diskussion mit dem Publikum wurden Fragen zur Entstehung des Stückes, zum Arbeitsprozess und zur aktuellen Flüchtlingssituation gestellt. Was raten sie den heutigen Flüchtlingen, die nach Deutschland kommen?

„Sie müssen stark sein, niemals aufgeben, sie müssen kämpfen, es ist hart, aber man kann es schaffen, wichtig ist die Sprache.“

 Die 2. Aufführung im Rahmen von eigenarten Interkulturelles Festival Hamburg – am 7. November im Hamburger Sprechwerk – begeisterte ebenfalls die Besucher. Höhepunkt dieser Aufführung war die neue Schlussszene mit einem RAP von David Wagener.

 

NEUE HEIMAT

Konzept, Text, Regie: Sybille Wahnschaffe.

Assistenz, Kostüme, Requisite: Daniela Späth

Choreographie: Irina Gasoian, Lara Schiffel

Choreinstudierung: Irina Gasoian

RAP: David Wagener

Stimmen Küchenmaschine: Marie Stegmann, Apostolus Dulakis

Foto aus Anatolien: Jens Helmstedt

Szenenfotos: Timotheus Theisen

Dokumentation/ Film: Martin Langhof

Plakat und Flyer: Angélique Zboralski

ENTSTEHUNG

2012
Gründung der Theatergruppe im Rahmen von Amnesty for Women in Hamburg.

Idee und Leitung: Sybille Wahnschaffe.

Innerhalb eines Jahres entstand aus den authentischen Erlebnissen von Frauen mit Migrationsgeschichte das Stück FREMD UND DOCH GANZ NAH.

Die Carl-Töpfer-Stiftung stellte den Lichtwarksaal für Proben zur Verfügung sowie die Stadtteilschule St. Pauli. Am 8. März 2013, dem Internationalen Frauentag, fand im Hamburger Sprechwerk die erste Premiere statt.

2013
Die freie Theatergruppe Fremd doch nah wurde als Interkulturelles Theaterprojekt gegründet.

2014
Premiere einer neuen Fassung von FREMD UND DOCH GANZ NAH in Kooperation mit der KOM (Gesellschaft für berufliche Kompetenzentwicklung),

Sondervorstellung für Integrationskurse der KOM.

Einladung zu den interkulturellen Wochen in Wedel/Schleswig-Holstein. Vorstellung im Theater in Wedel.

 2015
Gründung des Vereins FREMD DOCH NAH e.V.

Entwicklung des Stückes NEUE HEIMAT

Förderung durch die Freie und Hansestadt Hamburg – Kulturbehörde.

Ausschnitte des Stückes in der staatlichen Fachschule für Erzieher.

Premiere von Neue Heimat auf dem Eigenarten-Festival im November.

Weitere Aufführungen im Hamburger Sprechwerk.

 2016
Aktualisierte Fassung von NEUE HEIMAT zum internationalen Frauentag im Hamburg-Haus Eimsbüttel mit Unterstützung des Bezirksamts und verschiedener Initiativen. U.a. Vermächtnis: Elisabeth Grundmann Spuren in die Zukunft.

Im Juli Workshop und Start für ein neues Theaterstück.

Zusammenstellung des neuen Ensembles im Oktober.

2017
Wöchentliche Proben des neuen Stückes SPUREN IN DIE ZUKUNFT

Förderung durch die Freie und Hansestadt Hamburg – Kulturbehörde.

Teilnahme am 6. Bundesfachkongress in Braunschweig. Interkultur Land in Sicht – Interkulturelle Visionen für heute und morgen.

Premiere von SPUREN IN DIE ZUKUNFT am 30. Oktober und 4. November auf dem Eigenartenfestival in Hamburg.

Aktuell

Spuren in die Zukunft

 

Di 31. Oktober 19:30 Uhr

Sa 4.11. 19:30 Uhr, Goldbekhaus Winterhude

12,00€ / 10,00 €
Sybille Wahnschaffe Regie, Leitung / Anika Steinhoff dramaturgische Beratung / Irina Gasoian Gesang / Gesa Pagelsen Choreografie / Lara Schiffel Assistenz / Akram Mirbati, Gesa Pagelsen, Gülden Kirat, Irina Gasoian, Iris Rufner, Josipa Drenic, Nurcan  Ekinci, Stephanie Nilufer-Johnson Schauspiel

 

Neun Frauen aus unterschiedlichen Kulturen haben gemeinsam ein Stück entwickelt, es ist bunt, vielschichtig und humorvoll, wie die Frauen selbst. Trauerrituale verschiedener Religionen, aber auch Erfahrungen mit Flucht und Migration werden mit Tanz und Gesang auf die Bühne gebracht.

Die neue Produktion von Fremd doch nah handelt von Fauen mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen, die zusammen die Trauerfeier eines Hamburger Kaufmanns vorbereiten sollen.

Die Erfahrungen mit dem Toten könnten unterschiedlicher nicht sein. Trauer, Liebe, aber auch Wut und Enttäuschung wechseln sich in den Erinnerungen ab. Trauerrituale verschiedener Religionen, aber auch Erfahrungen mit Flucht und Migration werden mit Tanz und Gesang auf die Bühne gebracht. Bunt, vielschichtig und humorvoll.  

 

 

Spuren zurück in die Zukunft wird durch die Freie – und Hansestadt Hamburg gefördert.

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Leitung, Regie und Buch: Sybille Wahnschaffe

Team: Arezo, Ekaterina, Gertruda, Gesa, Gülden, Irina, Iris, Josipa, Lara, Marcela, Nurcan, Stephanie

Gülden

Gülden

Ich erfahre viel Neues, ganz nebenbei gibt’s auch noch Deutschunterricht

Josipa

Josipa

Ich lerne viel über andere Kulturen, am meisten aber über mich.

Lara

Lara

Ich wünsche mir, dass das Wort “fremd” irgendwann keine Bedeutung mehr hat.

Nurcan

Nurcan

Es berührt mich, meine eigene Geschichte wieder zu erleben.

Arezo

Arezo

Ich kann zeigen, dass ich auch mit Kopftuch dazugehöre.

Gertruda

Gertruda

Gesa

Gesa

Es gefällt mir gemeinsam etwas auf die Beine zu stellen, voneinander zu lernen und dabei viel Spaß zu haben.

Iris

Iris

Marcela

Marcela

Es ist ein großes Glück, meine Erinnerungen zu teilen und an denen der anderen teilhaben zu dürfen.

Ekaterina

Ekaterina

Irina

Irina

Ich liebe die Bühne und freue mich, dass es das Theaterprojekt Fremd-doch nah gibt.

Stephanie

Stephanie

Theater ist etwas, das mich mich jeden Tag inspiriert, die Welt zu beobachten, zu improvisieren und sie auf die Bühne zu bringen, wie wir sie sehen.

Gülden

Gülden

Ich erfahre viel Neues, ganz nebenbei gibt’s auch noch Deutschunterricht

Josipa

Josipa

Ich lerne viel über andere Kulturen, am meisten aber über mich.

Lara

Lara

Ich wünsche mir, dass das Wort “fremd” irgendwann keine Bedeutung mehr hat.

Nurcan

Nurcan

Es berührt mich, meine eigene Geschichte wieder zu erleben.

Arezo

Arezo

Ich kann zeigen, dass ich auch mit Kopftuch dazugehöre.

Gertruda

Gertruda

Gesa

Gesa

Es gefällt mir gemeinsam etwas auf die Beine zu stellen, voneinander zu lernen und dabei viel Spaß zu haben.

Iris

Iris

Marcela

Marcela

Es ist ein großes Glück, meine Erinnerungen zu teilen und an denen der anderen teilhaben zu dürfen.

Ekaterina

Ekaterina

Irina

Irina

Ich liebe die Bühne und freue mich, dass es das Theaterprojekt Fremd-doch nah gibt.

Stephanie

Stephanie

Theater ist etwas, das mich mich jeden Tag inspiriert, die Welt zu beobachten, zu improvisieren und sie auf die Bühne zu bringen, wie wir sie sehen.

Neue Heimat

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Spuren in die Zukunft

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FREMD DOCH NAH e.V.

 

Der Vorstand:

Vorsitzende: Sybille Wahnschaffe
Stellvertretende Vorsitzende: Josipa Drenic
Schatzmeisterin: Julitta Mager

Zwecke des Vereins sind die Förderung der Kunst und Kultur, der internationalen
Gesinnung, der Toleranz auf allen Gebieten der Kultur sowie des
Völkerverständigungsgedankens. siehe Satzung

Fremd-doch-nah. e.V.

HASPA

IBAN DE 18 200 50550 1042231728

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