Fremd und doch

Ein interkulturelles Theaterprojekt
Idee

Idee

FREMD DOCH NAH – unter diesem Label finden sich Frauen aus unterschiedlichsten Ländern und Kulturen als Theatergruppe zusammen. Unter erfahrener Leitung entstehen im Laufe eines Jahres dokumentarische Stücke für die Bühne. Sie handeln von alter und neuer Heimat, vom Dazwischen, von Brüchen, von Ausgrenzung, aber auch vom Ankommen in einer fremden Kultur. Verschiedene Genres kommen zum Einsatz: Live-Musik, Gesang, Videos, Fotos und Tanzperformances. Die Präsentation der gemeinsam entwickelten Stücke vor einem breiten Publikum ist auch ein Beitrag von FREMD DOCH NAH zur Flüchtlings- und Integrationsdebatte.

FREMD DOCH NAH ist eine interkulturelle Theatergruppe für Frauen. Die intensive Auseinandersetzung mit der eigenen Geschichte und die der anderen braucht Zeit, Vertrauen und einen geschützten Raum. FREMD DOCH NAH, das sind zurzeit 10 Frauen aus Liberia, der Türkei, Armenien, Bosnien, dem Kosovo, Iran und aus Deutschland. Viele Migrantinnen kamen als Flüchtlinge, alleine oder mit Ehepartnern und Kindern. Sie stehen stellvertretend für die vielen Menschen, die in Deutschland Zuflucht suchen.

FREMD DOCH NAH ist ein offenes Theaterprojekt. Frauen, die Interesse am Theaterspielen, an Gesang und Tanz haben, sind herzlich willkommen.

Interkulturelles Frauentheater

Fremd und doch ganz nah

NEUE HEIMAT

Ein Theaterprojekt von fremd doch nah

Das eigenarten festival präsentierte am 31. Oktober 2015 die Uraufführung von NEUE HEIMAT. Auf der Bühne zum Hof im Goldbekhaus in Hamburg begeisterten neun Theaterfrauen des interkulturellen Theaterprojektes fremd doch nah mit Spielfreude, Tänzen und Liedern aus verschiedenen Kulturen. Die Texte entstanden aus den authentischen Geschichten der Theaterfrauen rund um das Thema Heimat:

Ich bin hier, aber meine Seele ist dort!

Ich bin aus der Hölle geflüchtet und wusste nicht, dass eine Hölle auf mich wartet, ich hatte neun Jahre Angst vor Abschiebung, neun Jahre!

Ich wollte nirgendwo sagen, dass ich ein Flüchtling bin, das Leben ist wie eingefroren, du bist immer in der Warteschleife.

Ich fühle mich hier manchmal wie ein Auto, das kein Benzin mehr hat, dann muss ich in die Türkei und wieder auftanken!

Wir Goraner standen immer zwischen den Fronten.

Wir dachten, sie kommen aus dem Paradies und wir wollten auch ins Paradies!

Bei der anschließenden Diskussion mit dem Publikum wurden Fragen zur Entstehung des Stückes, zum Arbeitsprozess und zur aktuellen Flüchtlingssituation gestellt. Was raten sie den heutigen Flüchtlingen, die nach Deutschland kommen?

„Sie müssen stark sein, niemals aufgeben, sie müssen kämpfen, es ist hart, aber man kann es schaffen, wichtig ist die Sprache.“

 Die 2. Aufführung im Rahmen von eigenarten Interkulturelles Festival Hamburg – am 7. November im Hamburger Sprechwerk – begeisterte ebenfalls die Besucher. Höhepunkt dieser Aufführung war die neue Schlussszene mit einem RAP von David Wagener.

 

NEUE HEIMAT

Konzept, Text, Regie: Sybille Wahnschaffe.

Assistenz, Kostüme, Requisite: Daniela Späth

Choreographie: Irina Gasoian, Lara Schiffel

Choreinstudierung: Irina Gasoian

RAP: David Wagener

Stimmen Küchenmaschine: Marie Stegmann, Apostolus Dulakis

Foto aus Anatolien: Jens Helmstedt

Szenenfotos: Timotheus Theisen

Dokumentation/ Film: Martin Langhof

Plakat und Flyer: Angélique Zboralski

 

 

ENTSTEHUNG

Die Theatergruppe gründete sich Anfang 2012 im Rahmen von Amnesty for Women in Hamburg. Idee und Leitung: Sybille Wahnschaffe. Innerhalb eines Jahres entstand aus den authentischen Erlebnissen der Theaterfrauen das Stück  Fremd und doch ganz nah. Mit Unterstützung der Carl-Töpfer-Stiftung, die den Lichtwarksaal für die Proben zur Verfügung stellte und der Stadtteilschule St. Pauli, in der wir ebenfalls probten, konnte am 8. März 2013, dem Internationalen Frauentag, im Hamburger Sprechwerk die Premiere stattfinden. Nach der Premier 2013 entschieden sich die Frauen als freie Theatergruppe weiterzumachen.

März 2014
Premiere einer neuen Fassung von Fremd und doch ganz nah  in Kooperation mit der KOM (Gesellschaft für berufliche Kompetenzentwicklung),

April 2014
Sondervorstellung für Integrationskurse der KOM. Die Vorstellung fand während einer Schulstunde statt, die ins Theater verlegt worden war.

September 2014
Einladung zu den interkulturellen Wochen nach Wedel. Im Anschluss an die Vorstellung fand ein Austausch mit dem Publikum, den Organisatorinnen der interkulturellen Wochen und den Frauen des Theaterprojektes statt.

Januar 2015
Gründung des Vereins FREMD DOCH NAH e.V.
Alle Beteiligten des interkulturellen Theaterprojektes arbeiten ehrenamtlich. Die Mittel, die zur Verfügung stehen, sind begrenzt. Nur durch das große Engagement aller kann das Theaterprojekt realisiert werden.

Februar 2015
Entwicklung des Stückes NEUE HEIMAT

März 2015
Förderung durch die Freie und Hansestadt Hamburg – Kulturbehörde

Oktober 2015
Premiere Eigenarten Festival

November 2015
Aufführung im Hamburger Sprechwerk

März 2016
Aktualisierte Fassung von NEUE HEIMAT  zum internationalen Frauentag mit Arezo, Atidza, Ekaterina, Gertruda, Gülden,  Josipa, Lara, Marcela, Nurcan, Zoe

Juli 2016
Workshop für ein neues Theaterstück

August bis September 2016
Theaterferien

Oktober 2016
Zusammenstellung des neuen Ensembles

November 2016
Projektbeginn für SPUREN (Arbeitstitel) Premiere 2017

 

Leitung, Regie und Buch: Sybille Wahnschaffe

Team: Arezo, Atidza, Ekaterina, Gertruda, Gülden,  Josipa, Lara, Marcela, Nurcan, Zoe

Gülden

Gülden

Ich erfahre viel Neues, ganz nebenbei gibt’s auch noch Deutschunterricht

Josipa

Josipa

Ich lerne viel über andere Kulturen, am meisten aber über mich.

Lara

Lara

Ich wünsche mir, dass das Wort “fremd” irgendwann keine Bedeutung mehr hat.

Nurcan

Nurcan

Es berührt mich, meine eigene Geschichte wieder zu erleben.

Arezo

Arezo

Ich kann zeigen, dass ich auch mit Kopftuch dazugehöre.

Gertruda

Gertruda

Zoe

Zoe

Die Bühne inspiriert mich, es macht mir ganz viel Spaß.

Atidza

Atidza

Marcela

Marcela

Es ist ein großes Glück, meine Erinnerungen zu teilen und an denen der anderen teilhaben zu dürfen.

Ekaterina

Ekaterina

Gülden

Gülden

Ich erfahre viel Neues, ganz nebenbei gibt’s auch noch Deutschunterricht

Josipa

Josipa

Ich lerne viel über andere Kulturen, am meisten aber über mich.

Lara

Lara

Ich wünsche mir, dass das Wort “fremd” irgendwann keine Bedeutung mehr hat.

Nurcan

Nurcan

Es berührt mich, meine eigene Geschichte wieder zu erleben.

Arezo

Arezo

Ich kann zeigen, dass ich auch mit Kopftuch dazugehöre.

Gertruda

Gertruda

Zoe

Zoe

Die Bühne inspiriert mich, es macht mir ganz viel Spaß.

Atidza

Atidza

Marcela

Marcela

Es ist ein großes Glück, meine Erinnerungen zu teilen und an denen der anderen teilhaben zu dürfen.

Ekaterina

Ekaterina

Szenenfotos

Fremd doch ganz nah


FREMD DOCH NAH e.V.

 

Der Vorstand:

Vorsitzende: Sybille Wahnschaffe
Stellvertretende Vorsitzende: Josipa Drenic
Schatzmeisterin: Julitta Mager

Zwecke des Vereins sind die Förderung der Kunst und Kultur, der internationalen
Gesinnung, der Toleranz auf allen Gebieten der Kultur sowie des
Völkerverständigungsgedankens. siehe Satzung

Fremd-doch-nah. e.V.

HASPA

IBAN DE 18 200 50550 1042231728

BICHASPDEHHXXX

Für Ihre Spende erhalten Sie von uns eine Spendenquittung zur Vorlage beim Finanzamt.

 

Impressum

Aktuell

Wir freuen uns, Sie am 3. März 2016 um 19:00 Uhr im Hamburg-Haus Eimsbüttel begrüßen zu dürfen!

Zum internationalen Frauentag zeigen wir eine aktualisierte Fassung von Neue Heimat.

Unser Dank gilt der Projektgruppe Spuren in die Zukunft und dem Bezirksamt Eimsbüttel für ihre Unterstützung.

Der Eintritt ist frei – Spenden an den Verein Fremd doch nah sind willkommen

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